Liebe Mitglieder und Freunde
der Werkgemeinschaft Musik!


wer hätte gedacht, dass unsere Welt – durch ein Virus, ein nicht sichtbares Lebewesen - jemals so komplett angehalten und aus den Angeln gehoben würde? Fast von heute auf morgen war nichts mehr wie bisher.

Ich denke immer wieder an Menschen aller Zeiten und Regionen der Erde, die unverschuldet in solch Leben verändernde Bedingungen hineingestoßen werden und wurden: Menschen im Krieg, Menschen, die der Ebola, der Spanischen Grippe, der Pest ausgeliefert waren – Menschen heute, zur Zeit unserer Eltern und Großeltern, vor Jahrhunderten und Jahrtausenden.

Das Alte Testament erzählt uns von den Klagen, den Tränen und dem Leid der Menschen, die im Exil fern von ihrer Heimat in Babylon leben mussten oder die von großen Plagen heimgesucht wurden; im Neuen Testament lesen wir gerade in der Karwoche davon, wie orientierungslos und verzweifelt die Menschen waren, deren Glaube und Lebenspläne durch den Tod Jesu durchkreuzt wurden. Selbst Jesus fühlte sich in den letzten Minuten seines Lebens allein und gottverlassen.

In den biblischen Schriften sind die Berichte von persönlichen und globalen Katastrophen häufig Anlass dafür, von der Hoffnung und dem Vertrauen auf Gott zu erzählen, mit deren Hilfe Krankheit, Krieg, Angst, Gefahr und Verlust durchgestanden werden konnten. Häufig treten Engel auf, durch die Gott direkt rettend eingegriffen zu haben scheint: „Er hat seinen Engel gesandt und seine Diener gerettet“, rief der König Nebukadnézzar aus, als er neben den drei Männern, die er in den brennenden Ofen geworfen hatte, einen vierten sah, mit dem sie unversehrt herumgingen (Dan, 3. Kapitel).

Den verängstigten, verunsicherten Frauen, die zum Grab Jesu kamen, machte der Engel Hoffnung, der ihnen verkündete: „Jesus ist auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen.“ (Mt 28, 1-8) Er richtete ihren Blick auf das Morgen, in dem es mit Jesus weitergehen würde.

Der grausame Tod Jesu öffnet neue Perspektiven – für seine damaligen Freunde und für uns heute. Gott sei Dank sind wir Menschen in der Lage, unser Verhalten zu ändern – manchmal braucht es etwas länger, bis wir die Notwendigkeit dazu eingesehen haben. Wenn wir dann aber unsere Prioritätenliste umsortiert, Pläne abgebrochen und uns neu sortiert und orientiert haben, sind wir einen großen Schritt voran gegangen auf dem Weg, alles Leben auf der Erde, die Existenz der ganzen Welt zu erhalten.

Feiern wir Ostern 2020, um die Hoffnung zu verstärken, dass - der ebenfalls  unsichtbare - Gott auch unsere Not in neues, gutes Leben wandeln wird! Und am besten feiern wir Ostern ein zweites Mal, wenn wir aus unserer Krise auferstanden sind und neue Perspektiven gefunden haben.

Ein hoffnungsvolles und gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen der Vorstand der WerkGemeinschaft Musik e.V.




Ausblicke zum WGM-Jahr


Vorschau:


Unsere Tagungen in der Osterwoche – die Kammermusik für Bläser und die Osterwies – mussten aufgrund der angeordneten Schließung der Tagungshäuser leider abgesagt werden.

Über alle folgenden Veranstaltungen können wir zum heutigen Zeitpunkt keine Aussagen machen.

Mit den für „Kunst trifft Kunst“ angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist Hubert Pfeil in Kontakt, um eine möglicherweise notwendige Verschiebung auf 2021 abzuklären.

Die Chor- und Orchesterwochen in der Wies im Juli und August sind in erster Linie von den politischen Entscheidungen hinsichtlich weiter geltender Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Wiederöffnung der Bildungshäuser abhängig. Wenn Sie sich für eine der fünf Wieswochen angemeldet haben, fragen Sie bitte nicht im Tagungshaus oder bei den Wochenleitern nach, ob die Veranstaltung stattfindet. Sie werden auf jeden Fall benachrichtigt werden, wenn die Entscheidung über die Tagungen gefallen ist. Falls die Wieswochen abgesagt werden müssen, entstehen keine Stornokosten. Im Moment hoffen wir alle, dass wir die Sommerwochen wie im Programm angekündigt durchführen können.

Wir planen aber auch schon für 2021:


  • 12.-14.3.2021: Chorwochenende in Haus Altenberg
  • 3.- 6.6.2021 (Fronleichnam): 75 Jahre WerkGemeinschaft Musik e.V. – Jubiläumstagung in Haus Altenberg (mit Chor und Orchester)



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